„Landraub und Ernährungssouveränität“

Quelle: Attac-Augsburg

Donnerstag, 27.4., 19:00 Uhr, Hollsaal, Zeughaus, Zeugplatz 4, Augsburg

„Landraub und Ernährungssouveränität – Wie wir über unsere Ernährung selbst bestimmen können“

Referent: Bruno Marcon

Im Februar hat es die EU abgelehnt, strengere Regeln gegen Nahrungsmittelspekulation einzuführen. Seit der Finanzkrise hat internationales Finanzkapital massiv mit Nahrungsmittel und auch mit Ländereien spekuliert. Besonders in Afrika und Asien werden den dort lebenden Menschen wichtige Bereiche für Ackerbau und Viehzucht entzogen. Hand in Hand mit dem Finanzkapital unterwerfen internationale Konzerne des Agrobusiness, das Land, den Ackerbau, die Saat und die Erträge rein profitorientierten Gewinnzielen.

Die eigenständige Versorgung der Menschen in den Regionen durch kleinbäuerlich Strukturen – gerade auch bei uns – wird immer mehr zerstört.

Doch auf der ganzen Welt wird der Ruf nach „Ernährungssouveränität“ lauter. Die Menschen möchten die Enscheidung über ihre eigene Ernährung zurückgewinnen. Ein vielversprechender Ansatz dafür sind Formen der Solidarischen Landwirtschaft, wie sie auch in Augsburg aufgebaut werden.

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